Weltperspektiven: Krieg, Krise und Revolution - die neue Normalität

Datum: Samstag 23. Juli
Zeit: 14:00 - 22:00 GMT+2

Ein alter Fluch lautet: "Mögest du in interessanten Zeiten leben." Gerade als die Welt nach zwei Jahren der COVID-19-Pandemie ihre ersten zaghaften Schritte in Richtung "Normalität" unternommen hatte, begann das Jahr 2022 mit einer Krise aufgrund massiv steigender Lebenserhaltungskosten, einer Aufstandsbewegung in Kasachstan und nun dem größten Krieg auf europäischem Boden seit Jahrzehnten nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine recht explosiv. Millionen von Menschen realisieren, dass dieses Ausmaß an Chaos keine Ausnahmeerscheinung ist. Der Weltkapitalismus befindet sich in einer tiefgreifenden Krise - wir durchleben die neue Normalität.

Die Geschichte lehrt uns, dass Krieg und Hunger oft die Wegbereiter von Revolutionen sind. Die dramatischen Ereignisse, die sich vor unseren Augen abspielen, sind die Erschütterungen einer alten Welt, die im Sterben liegt, und einer neuen, die noch nicht geboren ist. Unser Eröffnungsplenum wird die Perspektiven für den globalen Klassenkampf erörtern und die wichtigsten Aufgaben für RevolutionärInnen in aller Welt umreißen.