Blut und Gold: die Eroberung des amerikanischen Kontinents durch die Spanier

Datum: Montag 25. Juli
Zeit: 14:00 - 17:30 GMT+2

Bei der brutalen Invasion Amerikas durch Spanien, Portugal und andere prallten zwei Produktionsweisen aufeinander: der Kapitalismus in seinem Anfangsstadium und die mesoamerikanische Welt mit all ihren Eigenheiten. Die großen Zivilisationen des prähispanischen Amerikas wurden geopfert, um die aufkeimende primitive Akkumulation des kapitalistischen Systems zu nähren, wobei die Mehrheit der lokalen Bevölkerung durch Musketen, Säbel und Krankheiten ausgelöscht wurde.

Die Konquistadoren herrschten mit eiserner Faust und ließen zigtausende von UreinwohnerInnen in der Sklavenhaltung verenden. In dieser Diskussion wird eine marxistische Perspektive auf diese Ereignisse und ihre Einordnung in die Geschichte des Kapitalismus vorgestellt - ein System, das aus jeder Pore Blut und Schmutz absondernd auf der Bildfläche erschien.